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THEMA: Befischen verboten!

Befischen verboten! 04 Jul 2018 00:34 #4271

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:hahaha: :hahaha: :hahaha:

Rudi! Weit haben es wir Marchfischer gebracht! Jetzt müssen wir schon über den Kuhwiesenwaller diskutieren! Wer weiss was uns die Zukunft an der March noch bringen wird? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Vieles erledigt sich von alleine,es ist fast immer nur eine Frage der Zeit!
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Befischen verboten! 04 Jul 2018 00:06 #4270

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Sensationsfund!!

Nur wenige Angler kennen ihn und die Wenigsten haben ihn je gesehen - Dank andauernder Regenfälle und lokaler Überflutungen konnten wir endlich den wohl seltensten und skurilsten aller einheimischen Fische vor die Kamera bekommen: Den Kuhwiesenwaller!

Dieses scheue und nur noch im Allgäu vorkommende Flussmonster lebt normalerweise in den unergründlichen Tiefen großer Ströme und ernährt sich hauptsächlich von Algen und dem schmackhaften Allgäuer Flussplankton.

Die Tiere lebten früher in großen Herden von bis zu 100 Individuen zusammen und durchstreiften weite Teile des Rheins und der Mosel. Leider sind diese Herden aufgrund der allgemeinen Wasserverschmutzung der 80er Jahre stark dezimiert worden.

Dem nahrhaften Flussplankton und den sauberen Gewässern des unberührten Allgäus verdanken wir den kleinen, noch wildlebenden Bestand des Kuhwiesenwallers. Wegen neuer Filteranlagen wurden auch schon wieder kleine Herden in den größeren Flüssen Deutschlands gesichtet. Dies lässt hoffen, dass sich der Bestand langsam wieder erholt.

Da sich die Kuhwiesenwaller bevorzugt in tiefen Flussabschnitten aufhalten, kommt es selten zu Begegnungen mit dem Menschen. Jedoch gerade im Frühling, wenn die Schneeschmelze des Öfteren Überschwemmungen auf Wiesen verursacht, kann man mit etwas Glück Zeuge eines einmaligen Spektakels werden: Der Fortpflanzung des Kuhwiesenwallers. Diese findet ausschließlich in Nächten mit Neumond statt, da diese Fische äußerst lichtempfindliche Augen haben.

Das trächtige Kuhwiesenwaller-Weibchen (siehe Foto) kommt dazu nachts aus den Tiefen des Flusses und gebärt bis zu 30 Jungtiere, die sich am satten Grün der Wiesen laben. Diese erste Mahlzeit stärkt die Tiere für den anstrengenden Rückweg in die Fluten. Im Morgengrauen zieht sich die junge Familie zurück in den Fluss, wo die Mutter die Jungtiere mithilfe Ihrer bauchseits liegenden Zitzen nun 3 Monate lang säugt.

Im Alter von 1,5 Jahren erlangen die Kuhwiesenwaller Ihre Geschlechtsreife, passend zur Brunftzeit im Spätherbst.
Die Balz des Kuhwiesenwallermännchens ist einmalig im Tierreich. Zunächst macht das Männchen seine Angebetete mit waghalsigen Sprüngen aus dem Wasser auf sich aufmerksam (dieses Phänomen wird auch oft von Anglern als "Wallerklatschen" missgedeutet).
Hat es erst einmal das Interesse des Weibchens auf sich gezogen, beginnt es mit dem komplizierten Kuhwiesenwallerbalzgesang. Dabei gibt es eine Mischung aus Schnalz- und Muhgeräuschen von sich, begleitet von harmonischen Flossenbewegungen.

Nach der erfolgreichen Paarung wird das Weibchen schon im nächsten Frühling wieder auf die Wiesen steigen um dort Ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Um den Lebensraum dieser wunderbaren Tiere erhalten zu können, ist es wichtig unsere heimischen Gewässer sauber zu halten.

fishon.de

P.S.: Die Kuhwiesenwaller haben natürlich ganzjährig Schonzeit und dürfen nicht beangelt werden!!
O Herr, du kannst zwar übers Wasser gehen, aber trampel nicht so, du verjagst mir ja die Fische!

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