RENATURIERUNG: Erst in Jahrzehnten!?

RENATURIERUNG: Erst in Jahrzehnten!?

Die NÖN berichtet in der Ausgabe 40-2015 in einem halbseitigen Bericht über die Renaturierungsmaßnahmen im Rahmen des Life+ Projektes " Renaturierung Untere March-Auen". Konkret geht es um die Renaturierung des "Lusarmes" bei Marchegg, ein Teil des vorgenannten Projektes. Präsentiert wird das Teilprojekt vom WWF-Österreich - einem Partner des Gesamtprojektes.

NÖN-Bericht in der Ausgabe 40-2015!

Zur allgemeinen Information: Das Gesamtprojekt umfasst insgesamt 14 Arbeitspakete, davon sind 8 welche unmittelbar die March und deren Altarme betreffen. Projektbeginn Oktober 2011, Projektende Oktober 2017. In fast genau 2 Jahren sollen also die 14 Arbeitspakete umgesetzt sein!  Wie die Realität aussieht, zeigt ein Blick auf die offizielle Homepage "LIFE+ UNTERE MARCH-AUEN"!

Ich lese von Nisthilfen, von Störchen, von Konik-Pferden, von Seeschwalben, vom Besuch vieler Delegationen im Projektgebiet und von der Anbindung eines Seitenarmes bei Angern. Das Projekt in Angern ist sehr gut gelungen, scheint aber im Gesamtprojekt dezitiert nicht auf. Es wurde sozusagen als Testprojekt zum Gesamtprojekt umgesetzt. Es ist übrigens das einzige Projekt, wo ein Altarm wieder an die March angebunden wurde, soweit ich es auf der Homepage nachlesen kann! Und so wie es aussieht, wird es auch das einzige Projekt in nächster Zukunft bleiben! Der WWF spricht in der NÖN von der Anbindung des Lusarmes in Jahrzehnten, die Gruber Mäander (Skoda und Eisenbahnerteich) sind nicht umsetzbar - also gestorben! - und beim Querwerk in Marchegg läuft auch nicht alles rund, wurde mir erzählt!

Man darf daher gespannt sein, was zum Projektende im Oktober 2017 umgesetzt wurde. Momentan sehe und lese ich, was die March und deren Altarme anbelangt, sehr wenig!

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