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Eine Hitzeperiode folgt der anderen und fast kein Regen, ein Mix der vielen Gewässern und den Fischen stark zusetzt! Fischsterben sind an der Tagesordnung und die Fischereivereine sind stark gefordert um das Ärgste zu verhindern. Wenn die Fische bereits tot sind und in hoher Anzahl im Wasser treiben, dann nützt auch der beste Alarmplan nichts! Sich in einer solchen Situation auf irgend jemand zu verlassen, heißt ist man eigentlich schon verlassen! Manche Fischereivereine nehmen daher Geld in die Hand und werden präventiv tätig um ein Fischsterben in ihren Gewässern so weit es möglich ist zu verhindern, getreu dem Motto "Hilf dir selbst, hilft dir Gott!" Vereinseigene Brunnen sind eine Möglichkeit um Frischwasser in gefährdete Fischgewässer zu pumpen, noch bevor ein Fischsterben einsetzt! Dazu ist es natürlich notwendig die Fischgewässer im Vorfeld genau zu beobachten um dann auf Knopfdruck mit dem Pumpen zu beginnen. Eine Möglichkeit die mir sehr gut gefällt und die sicher effizient ist, wie folgende Fotos zeigen:

Ein Vereinsteich wird mit Frischwasser aus einem Brunnen versorgt!  Ein Vereinsteich wird mit Frischwasser aus einem Brunnen versorgt!

Ein Vereinsteich wird mit Frischwasser aus einem Brunnen versorgt!

Eines Vorweg, nicht überall ist es möglich auf diese Art die Gewässer mit Frischwasser zu versorgen, Fischsterben bei extremen Hitzeperioden wird es daher immer wieder geben! Auch sind nicht alle Vereine in der Lage eigene Brunnen samt Pumpe zu errichten, sei es aus finanzieller oder wasserrechtlicher Hinsicht! Einzelne Vereine nehmen den Behördenmarathon durchaus in Kauf und haben damit vorgesorgt um ärgere Fischsterben bei einer extremen Hitzeperiode zu verhindern!

Mittlerweile haben wir uns schon daran gewöhnt das die Altarme der March von Jahr zu Jahr immer mehr verlanden und zum Teil auch schon austrocknen! Das Fischsterben in den Sommermonaten gehört seit Jahren auch schon dazu! Unter dem Deckmantel "Naturschutz" wurde bis jetzt eine kontrollierte Entschlammung bzw. Teilentschlammung einiger Altarme von Behördenseite verhindert. Was einst herrliche Gewässer für eine Unzahl von Tierarten waren, sind jetzt Lacken in denen man derzeit den Leichengeruch wahrnimmt oder die schon von Gras zugewachsen sind! Da nützt uns auch der beste Alarmplan nichts! Ein Drama das jedes Jahr um einen Akt fortgesetzt wird! Die derzeitige Hitzeperiode ist noch nicht zu Ende, die Auswirkungen auf die Altarme wird sich daher noch verschärfen! Fische in Gewässern die jetzt noch halbwegs intakt sind, werden die nächsten Tage im lauwarmen Wasser wahrscheinlich nicht überleben! Ein kleines Video vom 01.08.2017 zeigt eindrucksvoll was sich bei den Altarmen der March abspielt! Fischsterben 2017!

Aus der March wurden neben Fischen schon die skurrilsten Dinge herausgefangen. Was mein Fischerkollege Kolarik Ernst seit einer Woche im Daubelnetz hat, das ist mir persönlich noch nicht untergekommen! Hier der kurze Bericht mit Foto von Ernst Kolarik:

Hallo Kollegen! Seit einer Woche fange ich im Netz regelmäßig mir unbekannte, geleeartige Knollen. Bis jetzt cirka 70 Stück mit einer Größe bis 10cm! Kennt jemand diese Dinger? Gruß Ernst

27.07.2017: Geleeartige Knollen aus der March!

Wie gesagt, ich habe solche Dinger noch nicht im Daubelnetz gehabt und kann nur vermuten das es sich um Grünalgen handelt, die sich durch die Strömung zu Kugeln geformt haben. Nur eine Vermutung! Besten Dank an Ernstl für den interessanten Bericht, gleichzeitig gebe ich seine Frage an die User weiter: "Kennt jemand diese Dinger?" Vielleicht hat doch jemand eine plausible Erklärung dafür! Petri Heil Freunde!